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Autor Thema: [Buchkritiken] LEGO-Fachiteratur  (Gelesen 4062 mal)

maccroche

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Re: [Buchkritiken] LEGO-Fachiteratur
« Antwort #15 am: 15. Juli 2015, 09:02:57 Vormittag »

Danke kofi für die tolle Aufbereitung!
Es ist ein wichtige Ergänzung zu den 'harten' Steinen!

Mein Senf zum Buch "brick by brick" von David c. Roberston (http://www.robertsoninnovation.com/brick-by-brick/):



Dieses gibt es gute Zusammenfassung der LEGO Geschichte, besonders um das Jahr 2000. Die unterschiedlichen Serien  werden präsentiert (besonders die Bionicle...).
Sehr interessant ist zu erfahren wieviele Serien und Ideen am Markt nicht so gut angekommen sind...
Das Buch ist aber leider aus der Perspektiv eines Amerikaners beschrieben: es gibt zu viel blabla ("no na net") und Wiederholungen.
lg,

Siehe als Ergänzung dazu:
http://forum.lgoe.at/index.php?topic=3919.0
« Letzte Änderung: 12. August 2016, 16:13:33 Nachmittag von maccroche »
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kofi

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Brickjournal
« Antwort #16 am: 23. Juli 2015, 13:13:30 Nachmittag »

Titel: Brickjournal
Editor: Joe Meno
Kategorie: Zeitschrift



Produktinfo:
Die Zeitschrift umfasst 80 Seiten mit durchgehend farbigen Abbildungen
Sprache: Englisch
Veröffentlicht: alle 2 Monate

Zielpublikum:
TOFLs und AFOLs

Über den Inhalt:
Die Zeitschrift bietet dem Leser ein vielschichtiges Angebot, dieses reicht von Bauanleitungen über AFOLs, die ihre Modelle präsentieren bis hin zu Community Aktivitäten in den USA.
Jedes Magazin ist einem Thema gewidmet. So geht es in Ausgabe 35 um „Geschichte aus LEGO Steinen“. Gezeigt werden unter anderem Ryan McNaught’s Pompes oder Lasse Vestergard’s Griechische Stadt.
Außerdem beschäftigt sich ein Artikel mit der Programmiersprache des EV3 (Mindstorms). Hier ist eine Schritt für Schritt Anleitung enthalten um einen Stein zu programmieren (Bei Issue 35 dreht sich alles um das Aufspüren eines Objektes in Verbindung mit einer Displayanzeige und akustischer Wahrnehmung - bitte fragt mich nicht genauer, ich kenn mich nicht aus mit Mindstorms ;) )
Durch die enthaltene Werbung in der Zeitschrift wird man auf einige LEGO bezogene Websites aufmerksam gemacht.

Mein Eindruck:
Ich lese diese Zeitschrift seit der allerersten Ausgabe regelmäßig. Vermutlich haben sich in letzter Zeit meine Interessen etwas gewandelt, daher finde ich die Zeitschrift nicht mehr so interessant wie früher. Mir ist zuviel bla bla dabei. Irgendwie hab ich auch das Gefühl, dass nichts Neues mehr an Informationen vorkommt. Ich würde mir mehr Infos zu Bautechniken und Community Events in Europa wünschen. Denn eines muss dem Leser klar sein, Brickjournal ist für den Amerikanischen Raum konzipiert!
Sehr wohl ist die Zeitschrift interessant, wenn man sich in diesem Bereich mal was gönnen will und noch keine Erfahrungen mit einem LEGO-Magazin gemacht hat. Denn im Zeitschriftenhandel sind ja reine LEGO-Zeitschriften quasi nicht existent.
Auf keinen Fall kann man diese Zeitschrift mit einer LEGO-Club Zeitschrift vergleichen. Die Interviews aber auch die Auswahl der Bauwerke (meistens sind es riesige Modelle) sind eher was für wirkliche AFOLs oder für TFOLs, die sich mit einer LEGO Zeitschrift einmal auseinandersetzen wollen.
Die Werbung ändert sich selten, so geben die Zusatzinformationen bezüglich anderer LEGO-Seiten nach der 2. gelesenen Ausgabe nichts Neues mehr her.
Gesehen hab ich einige Auflagen bereits in den LEGO Stores oder auch im Online Shop oder man kauft direkt beim Editor.
Die Versandkosten von Amerika halten sich in Grenzen, dementsprechend leiden aber auch die Zeitschriften auf dem Transport über den großen Teich, denn die Zeitschrift kommt nur verpackt in einem Plastikumschlag.
Wer Geld sparen will und keinen Wert auf einer Hardcopy Ausgabe legt, der kann jede Ausgabe als PDF zum Download kaufen.
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Bricks
« Antwort #17 am: 23. Juli 2015, 13:19:35 Nachmittag »

Titel: Bricks
Editor: Mark Guest
Kategorie: Fachzeitschrift



Produktinfo:
eine Ausgabe umfasst 120 Seiten mit durchgehend farbigen Abbildungen
Sprache: Englisch
Veröffentlicht: jeden Monat seit Mai 2015

Zielpublikum:
TOFLs und AFOLs, die am Laufenden bleiben wollen was LEGO News angeht.

Über den Inhalt:
Dieses Magazin bietet einen vielschichtigen Lesestoff. Dieser reicht von dem Vorstellen neuer LEGO-Sets am Markt, über Reviews zu längst vergessenen, aber unheimlich interessanten Sets und Buchkritiken zu Neuerscheinungen bis hin zur Präsentation von MOCs inklusive Interviews mit den Erbauern. In jeder Ausgabe werden Minifiguren eines Themenbereiches vorgestellt in Wort und Bild inklusive Hintergrundinfo.
Amüsant finde ich die Rubrik „Shipwreck Sets“. Welches eine Set würdest du unbedingt mitnehmen, wenn du keine Zeit hättest um deine gesamte LEGO Sammlung zu retten. Befragt dazu wird in den ersten beiden Ausgaben Kim Ellekjaer Thomsen (community manager des CEE teams in Billund).
Ebenfalls werden Bauanleitungen für kleinere Modelle (zB: ein Hase) angeboten.

Mein Eindruck:
Die Zeitschrift ist nagelneu, dementsprechend viel und abwechslungsreiche Informationen werden dem Leser geboten. Ich bin begeistert davon, denn hier ist man auf dem Laufenden was die neusten Sets von TLG angeht, und man kann immer wieder in Erinnerungen an längst vergangene Sets schwelgen. Traumhaft!
Die Verarbeitung der Zeitschrift ist dem aktuellen Standard mehr als angepasst, das Layout ist übersichtlich, Bild und Text halten sich die Waage.
Der Versand erfolgt in kartonierten Versandtaschen. Über die Versandkosten lässt sich natürlich streiten, da ist die Konkurrenz billiger.
Angeblich gibt es auch eine PDF zum Download, da bleib ich dran.
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Bricks Culture
« Antwort #18 am: 23. Juli 2015, 13:20:34 Nachmittag »

Titel: Bricks Culture
Editor: Tim Johnson
Kategorie: Fachzeitschrift



Produktinfo:
eine Ausgabe umfasst 137 Seiten mit durchgehend farbigen Abbildungen
Sprache: Englisch
Veröffentlicht: 4 mal Jährlich seit 2. Quartal 2015

Zielpublikum:
AFOLs mit vorwiegendem Interesse an Architektur und Kunst aus LEGO

Über den Inhalt:
Das Magazin befasst sich hauptsächlich mit Kunst, Architektur mit und von LEGO. So werden zum Beispiel die LEGO Ideas Birds vorgestellt samt Interview des Erschaffers der kleinen Tierchen. Buchkritiken werden (zumindest in Ausgabe 1) direkt vom Autor selbst eingestellt. Hier erfährt man einiges an Hintergrundinfo: wie ist es zu dem Buch gekommen; welche Hürden mussten überwunden werden beim Erstellen, und und und.
Lego und Fotografie befasst sich mit der Kunstrichtung LEGO mit seinen Minifiguren in der Natur per Makroaufnahmen in Szene zu setzen. Hier findet man wertvolle Tipps fürs eigene Ausprobieren.
In jeder Ausgabe wird ein Mitglied der TLG interviewed und man bekommt einen detaillierteren Einblick hinter die Kulissen der TLG.
Wissenswertes erhält man in Setkritiken über rare Sets, wie zum Beispiel den Billund Airport (4000016).

Mein Eindruck:
Hält man das Magazin in Händen, hab ich sofort das Gefühl etwas elitäres vor mir liegen zu haben.  Liest man einige Artikel wird mein Bauchgefühl nicht enttäuscht. Hier werden endlich mal andere Fragen gestellt wie in solchen einschlägigen Magazinen sonst der Fall ist! Super! Die Hintergrundinfo zu allem exklusiven rund ums LEGO sind überwältigend.
Beim Design der Zeitschrift kommt mir sofort der Vergleich mit Apple in den Sinn, geradlinig, schlicht und übersichtlich.
Nur billig ist es nicht, inklusive Versandkosten, puh… Der Versand erfolgt wie bei seinem kleinen Bruder Bricks in einer kartonierten Versandtasche.
« Letzte Änderung: 23. Juli 2015, 13:24:26 Nachmittag von kofi »
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Railbricks
« Antwort #19 am: 23. Juli 2015, 13:24:06 Nachmittag »

Titel: Railbricks
Editor: Elroy Davis
Kategorie Fachzeitschrift



Produktinfo:
PDF mit 40 bis 100 Seiten zum kostenlosen Download
Sprache: Englisch
Veröffentlicht: 2 bis 4 mal pro Jahr

Zielgruppe:
AFOLs und alle die LEGO Eisenbahn lieben

Über den Inhalt:
Hier handelt es sich um ein Magazin, das von LEGO Fans für LEGO Fans geschrieben wird. Es steht gratis zum Download bereit. Im Fokus stehen Menschen rund um den Globus, die mit Eisenbahn zu tun haben und nebenbei auch noch LEGO Eisenbahnen entweder selbst entwerfen oder sammeln. Neben MOCs werden auch Umbauten präsentiert, wie man zum Beispiel eine 12V Eisenbahn, die in die Jahre gekommen ist, wieder flott bekommt, und noch viele weitere hilfreiche Tipps rund ums Hobby LEGO Eisenbahn.
Infos zu anderen Websites werden genauso angeboten, wie Bauanleitungen und Setreviews zu aktuellen und älteren LEGO Eisenbahnen. Zu den Setkritiken ist zu sagen, dass die wirklich fundiert sind und mit viel Hintergrundinformation zu den großen Originalen.


Mein Eindruck:
Ich besitze einige Eisenbahnen, würde aber von mir nicht behaupten, dass ich ein Hobby Eisenbahner bin. Dafür beschäftige ich mich zu sehr auch mit anderen Themenbereichen. Aber dieses Magazin hat es mir wirklich angetan. Mit interessante Bauanleitungen, oft über 5-10 Seiten, kann man sich hier kostenlos diverse, schön anzusehende Lokomotiven zuhause bauen. Dazu gibt es viel Hintergrundinfo zur LEGO Eisenbahn selbst. Auch sind viele hilfreiche Tipps dabei für alle Sparten der bisher erschienen LEGO Eisenbahn-Dimensionen (4,5V; 12V; 9V; RC).
Die Magazine sind sowohl für Einsteiger in das Hobby geeignet, als auch für erfahrene Hasen, hier tauscht sich die Szene aus! Super!
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Hispabricks
« Antwort #20 am: 23. Juli 2015, 13:26:00 Nachmittag »

Titel: Hispabricks
Editor: Carlos Méndez, Lluis Gibert, Jetro de Chateau
Kategorie: Fachzeitschrift



Produktinfo:
PDF mit ca 90 Seiten zum kostenlosen Download oder kostenpflichtige Hardcopyversion
Sprache: Spanisch, Englisch
Veröffentlicht: seit 2008 regelmäßig

Zielgruppe:
AFOLs

Über den Inhalt:
Begonnen haben AFOLs in Spanien mit der ersten Ausgabe in ihrer Sprache, mit dem Zweck sich mit anderen AFOLs auszutauschen. Aufgrund des Erfolges und der großen Nachfrage, wurde Hispabricks ab der 3. Ausgabe komplett in Englischer Sprache übersetzt.
Dem Leser erwarten großartige MOCs samt Interviews, Europaweite Aktivitäten von AFOLs, Setkritiken zu Neuerscheinungen und Buchkritiken.
LEGO Mindstorms ist ebenso mit an Bord wie Technik.
Neben Bautechniken, die ausführlich beschrieben und bebildert sind, werden kuriose Gedanken aufgegriffen und Lösungen bei der Umsetzung geboten (zum Beispiel: Wie kann ich Wasser durch mein MOC laufen lassen, ohne dass alles gleich überschwemmt ist.)

Mein Eindruck:
Die Fülle an Informationen überschlägt einen schier bei diesem Magazin, umso erstaunlicher ist es, dass die PDFs kostenlos zum Download bereit stehen! Von den vorgestellten Bautechniken bin ich begeistert, dort werden teilweise hochinteressante Techniken gezeigt wie man seine Steine zusammenbauen könnte. Der Vielleser kommt hier auf jeden Fall genauso auf seine Kosten wie jemand, der auf der Suche nach neuen MOC- Bildern ist. Denn gerade hier werden erstaunliche MOCs präsentiert, natürlich nichts Neues für jemanden, der rund um die Uhr das Internet nach Neuem abgrast.
Was soll ich mehr sagen,ein rundum gelungenes Magazin hoffentlich bleibt das so mit dem kostenlosen Download.
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Re: [Buchkritiken] LEGO-Fachiteratur
« Antwort #21 am: 27. September 2015, 09:59:43 Vormittag »

Titel: Beautiful Lego: Wild!
Autor: Mike Doyle
Kategorie: Bildband



Produktinfo:
Taschenbuch mit 221 Seiten
Verlag: No Starch Press
Sprache: Englisch
Veröffentlicht: 4. September 2015

Zielpublikum:
0-99 Jahre LEGO Fans

Über den Inhalt:
Präsentiert werden MOCs zum Thema Natur von unzähligen Baumeistern rund um den Globus. Dementsprechend breit ist auch die Palette, die die Bauwerke abdecken. Vom Asiatischen über mitteleuropäischen bis hin zu äquatorialen Waldlandschaften wird hier dem Betrachter alles geboten. Neben den Landschaften werden unzählige Beispiele aus der Pflanzen- undTierwelt dargeboten. Bekannte Namen wie Cesar Solares, David Henkel oder Pascal Schmidt sind hier vertreten wie auch der Meisterbauer Sean Kenney mit seinen unglaublichen wie großen Tierdarstellungen aus LEGO. Wem das noch nicht genug ist, der wird mit Pflanzenfressern und Ungeheurern/ Fabelwesen konfrontiert.
Auf Interviews wurde in diesem Buch verzichtet, sowie auf viel Text - die Bilder stehen hier eindeutig im Vordergrund.

Mein Eindruck:
Die Vorfreude auf den dritten Teil Mike Doyles genialer Bücher war natürlich riesengroß. Auf den ersten Seiten wurde ich überwältigt von den genialen MOCs rund um Landschaften, Pflanzen und Tiere. Das wars dann aber auch schon, leider. Mehr als die hälfte des Buches beinhaltet natürlich Bauten der Spitzenklasse, keine Frage, aber irgendwie fehlt mir da was. Auch kommt mir das Buch im Gesamten etwas aufgesetzt vor. So wie meistens bei Nachfolgern der Fall, finde ich, dass auch hier das MUSS im Vordergrund gestanden hat. Man MUSS ein weiteres Buch veröffentlichen.
Gelungen finde ich dennoch, dass man hier eine Fülle an Kreationen betrachten kann, die auf das breite Spektrum der Natur abzielt. Für Naturliebhaber und Fans von Bildbänden rund ums LEGO auf jeden Fall interessant. Dennoch würde ich das Buch zuerst im Buchhandel durchblättern, ob sich ein Kauf lohnt.
Für mich bleibt deshalb mit etwas Wehmut nur zu noch hinzuzufügen, dass Mike Doyles Beautiful LEGO: Wild! nicht mit seinen Vorgängern Beautiful LEGO und Beautiful LEGO: Dark mithalten kann.
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brickdino

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Re: [Buchkritiken] LEGO-Fachiteratur
« Antwort #22 am: 06. Januar 2016, 15:35:27 Nachmittag »

Titel: Lego für echte Kerle
Autor: E. F. Engelhardt
Kategorie: Technik-Sachbuch



Produktinfo:
Taschenbuch mit 192 Seiten
Verlag: Franzis
Sprache: Deutsch
Veröffentlicht: 21 Mai. 2015

Zielpublikum:
Für Interessierte, die ihre Modelle und Bauideen um zusätzlichen Motoren, Steuerungen und anderen Erweiterungen ergänzen möchten.

Über den Inhalt:
"Wer erinnert sich nicht an sein erstes Maker-Projekt in der Kindheit: LEGO®, richtig geraten?! Da liegt es doch nahe, die Kindheitserinnerungen in die heutige Maker-Welt zu bringen: LEGO® und den Raspberry Pi zu kombinieren. Haben Sie schon die LEGO® for Men-Serie für sich entdeckt? Große, schwere Fahrzeuge. Der Schweiß klebt schon beim Aufmachen der Packung zwischen den Fingern, sobald das Modell aber aufgebaut ist, sagen Sie sich doch sicher: Mehr Power! Das lernen Sie hier: Mehr Wumms für Ihre Modelle, mit Elektronik, ArduinoTM, Raspberry Pi haben Sie die Groß- baustelle im Wohnzimmer, also Helm auf!"

Mein Eindruck:
In erster Linie ist dieses Buch für Technikinteressierte, die nicht davor zurückscheuen, sich neben der Hardware (Motorensteuerung, usw.) auch mit Software zu beschäftigen. Das Buch gibt Einblicke und Ideen wie man die heute verfügbaren mobilen Minicomputer wie Raspberry Pi oder Arduino mit bestehenden Lego-Sets wie den Unimog oder den fernsteuerbaren Bulldozer und Motoren aus der Power-Function Serie kombiniert. Auch Tipps wie z.B. den Verbau von LEDs in Lego Steinen und eine einfache Ampelanlage werden präsentiert und es gibt auch kurze Einführungen wie z.B. den Bau eines Getriebes, wobei es für solche Themen weitaus detailliertere Werke gibt wie "Das 'inoffizielle' LEGO®-Technic-Buch von Pawel 'Sariel' Kmiec".

Programmiert wird u.a. mit Python (auf dem Raspberry Pi), eine (für mich) im Vergleich zu anderen Sprachen vergleichsweise einfach zu erlernende Scriptsprache, die aber trotzdem eine Lernkurve enthält. Im Buch selbst wird auch immer wieder auf Download-Links für die einzelnen Projekte verwiesen, sodaß man nicht jede Code-Zeile mühsam aus dem Buch übertragen muss. Wie einfach oder schwierig sich die Projekte im einzelnen dann realisieren lassen, kann ich mangels Zeit (und Material) an dieser Stelle nicht beschreiben, aber es liefert für meine Verhältnisse ein paar interessante Ideen in komprimierter Form.

Für Leute, die bereits vor dem Lego-Mindstorms Set zurückschrecken, würde ich dieses Buch nicht empfehlen.
« Letzte Änderung: 06. Januar 2016, 15:37:52 Nachmittag von brickdino »
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Small Scenes From A Big Galaxy
« Antwort #23 am: 10. August 2016, 19:38:10 Nachmittag »

Titel: Small Scenes From A Big Galaxy
Autor: Vesa Lehtimäki
Kategorie: Bildband



Produktinfo:
Gebundene Ausgabe mit 175 Seiten
Verlag: Dorling Kindersley
Sprache: Englisch
Veröffentlicht: 10. November 2015

Zielpublikum:
Legofans jeden Alters; Hobbyfotographen

Über den Inhalt:
Bei diesem Buch handelt es sich um LEGO Fotographie, also nicht ums Bauen mit LEGO an sich. Es werden hier vielmehr offiziell erhältliche (oder nicht mehr im Handel erhältliche) Modelle und Figuren abgelichtet.
Im Buch findet der Leser Szenen aus dem Wüstenplaneten Tatooine , dem schneebedeckten Hoth und dem grünen Endor. Kommentare zu den einzelnen Fotographien sowie ein ausführliches Interview mit dem Autor Vesa Lehtimäki mit Blick hinter die Kulissen runden dieses Buch ab.

Mein Eindruck:
Einige Fotographien von Vesa Lehtimäki geistern schon längere Zeit im Internet herum. Diese Neugier und die Faszination über das „WIE kann man sowas machen“ bewegten mich zum Kauf dieses Buches. Und ich wurde bei weitem nicht enttäuscht! Es mag sein, dass man viele der Bilder im www bewundern kann, aber die Texte zu den Bildern machen dieses Werk einzigartig! Man bekommt tiefe Einblicke in das Knowhow und den Entwicklungsprozess, den der Autor seit seinen Anfängen zurückgelegt hat.
Von der schlechten Verarbeitung bei vorangegangenen Büchern (siehe meine anderen Buchkritiken) ist hier absolut nichts zu sehen! Es handelt sich um einen qualtitativ hochwertigen Bildband von DK!
Das Buch ist allen zu empfehlen, die neben dem Bauen/ MOCen sich in andere Sphären wagen wollen. Es bietet einen guten Anreiz es selbst mal zu versuchen, bzw auch in gewisser Weise eine Anleitung, wie man diverse Effekte selbst erzeugen kann!
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